Kabarett - Tage in Marbach  
   

                                                   

Erholt und völlig entspannt nach einem gemeinsamen Segeltörn im sommerlichen Kroatien startet Firlefanz mit dem neuen Programm „Blenden statt sudern“ frisch aufgeputzt in die neue Spielzeit. Thematisch geht das Programm den Fragen nach: Wer sind heute unsere Blender? Verblendet sein - was ist das? Wie geht man damit um? Was tun, wenn Satire und politische Realität nicht mehr zweifelsfrei unterscheidbar sind, und der Fake zur bedrohlichen Wahrheit wird?

Schonungslos, detailverliebt und mit viel Charme versucht Firlefanz die Fäden eines komplizierten Netzwerks in postfaktischen Zeiten zu entwirren. Und es ist Druck im Kessel der firlefanzischen Blendwerksuppe, denn die Politik treibt es immer bunter. Auch dort Blender überall: Trump, Erdogan, Kurz, Strache und Kern.

Und was ist vor den Wahlen bei den Neos und Grünen los? Ihr konkurrierendes Überlebenstraining lässt sich bei uns nur mit Liedern besingen. Weitere Themen, die einem da intensiv um die Ohren fliegen: das vergessene Motto der Schulreform: Ohne Fleiß kein Preis, das Wunderauto, neue Begriffe, Adelstitel, Heldenplatz, etc. und Drohnen, mit denen man all das wunderbar aus der Luft beobachten und satirisch beleuchten kann.

Den Zuschauer erwartet also tiefsinniges, brandaktuelles Kabarett, geschmückt mit den Highlights des letzten Jahres, ein farbenfrohes Feuerwerk der gehobenen Unterhaltung. Freuen sie sich auf einen Abend mit bissigen Satiren am Nerv der Zeit, gespickt mit Liedern und musikalischen Improvisationen von Florian Neulinger.  Lachen Sie, staunen Sie und freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen postkabarettistischen Abend, der mit der Erkenntnis endet, dass nicht nur die, von denen wir uns oft blenden lassen und über die wir genüsslich sudern, sondern auch wir selbst allzu oft die Protagonisten dieses Spieles sind.

 

Regie:                      August Brückler

Texte:                      Alois Haider und August Brückler

Musik:                     Florian Neulinger

Es spielen:               August Brückler, Karl Heinreichsberger,  Peter Hubmayer, Lothar Jansky

                                 und Leo Schörgenhofer